Endlich war es soweit,ein Anlass war gefunden, die nötige Anzahl lieber Gäste hatte auch Zeit an dem Wochenende,also habe ich ein Backschwein versprochen.
Die Bilder zu dem ganzen Spektakel finden sie am Ende des Betrags.
Da ich im Internet kein richtiges Rezept für die Zubereitung gefunden habe möchte ich nun da alles geklappt hat einen Rezeptvorschlag ins Netz stellen.
Das eigentliche backen hat eigentlich ziemlich lange gedauert, da ich zum Anfang nicht lange genug Zeit hatte meinen Ofen vorzuheizen. Vom ersten Einschieben bis zum Schluss sind ca. 12h nötig gewesen,was sich aber für den Geschmack als absolut genial herausgestellt hat, da das Fleisch wirklich Zeit hatte ganz vorsichtig zu garen. Mann muss sich sowieso entscheiden ob man gleich eine braune Kruste haben möchte oder bis zum Schluss mit den bräunen wartet wie ich es gemacht habe. Wenn der Ofen am Anfang zu heiß ist gibt es bestimmt Verbrennungen 3.-4.Grades was dem Geschmack sicher nicht dienlich ist.
Ich habe also zuerst meine Ofen auf ca.250 grad dauerhaft vorgeheizt und die Pfanne dann hineingeschoben und musste feststellen, das die Pfanne schon allein 100 grad schluckt wenn sie hineingeschoben wird. Nach zwei Stunden mal einen kurzen Kontrollblick, wer das zu oft macht verliert unheimlich Hitze aus dem Ofen.
Das Zwischenergebnis kann sich schon sehen lassen, aberwar noch nach meinen Vorstellungen gelungen, also raus aus dem Ofen nochmal ordentlich Feuer gemacht auf ca.350 grad ( Vorsicht nicht übertreiben ein Lehmofen ist kein Hochofen, verträgt also nicht ungeschadet zuviel Hitze.)
Nochmal ein 5 stündiger Aufenthalt für das Schwein im Ofen und ich kann sagen das Ergebnis war so wie ich es erhofft hatte. Die Schwarte war echt knusprig und die Kerntemp. in der Keule lag bei 75 grad. Es macht sich sowieso besser mit einem entsprechenden Termometer zu arbeiten.
So lange die Vor- und Zubereitung gedauert, so schnell war fast alles verspeist, die wenigen Reste ergeben einen super Kesselgulasch.
Mir wurde berichtet dass es gemundet hat und ich selbst war auch zufrieden.
Sollte jemand mal in einen Erfahrungsaustausch treten wollen, ich beantworte gern ihre E-mail. Ich werde sicher auch etwas darüber im Forum der tollen Seite von “Backofenrobi” veröffentlichen.




Nachdem ich schon einmal im Jahr 2007 von unserem „Smoker” berichtet habe, möchte ich mal wieder von der Arbeit mit diesem Gerät berichten.
Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass es schon eine besondere Bewandnis mit den zwei Etagen bei der Grillmaschine hat und die „good Old Boy’s” mal was echt nützliches erfunden haben.
Ganz entscheidend ist der Zeitfaktor, will damit sagen wer sich genug davon nimmt wird feststellen es macht Spass und ist echt lecker. Rezeptvorschläge gibt es genügend im Internet zu recherchieren. Ich habe letztens die Klassiker „Spare rips” ausprobiert und mich genau an die Vorgaben der echten Profis gehalten.
Als erstes bin ich wirklich zum Metzger meines Vertrauens gegangen und habe die echt gut geeigneten Schweinerippenstücke (Schälrippen ohne Knorpel) besorgt. Diese werden eine Nacht vorher schon mit einer Marinade bepinselt, welche auch später zu stetigen bestreichen der Spare rips verwendet wird.
Auf ein Vorkochen wird beim Original grundsätzlich verzichtet was für mich auch neu war.
Insgesamt sollte man schon 3-4 Stunden Zeit einplanen für eine solche Gaumenfreude, aber das ist ja der Sinn eines echten Barbecue.
Nachdem ich also den „Smoker” gut vorgeheizt hatte legte ich die Rippenstücke in der zweiten Etage in Reih und Glied und schloss den Deckel. Das Thermometer zeigt konstant 70 Grad Celsius an, was am besten mit Grillbriketts erreicht wird, da diese echt lange Zeit die Temperatur ziemlich konstant halten. In regelmäßigen Abständen ( ca. alle 30 min.) wurden die Rips mit der leckeren Marinade bepinselt und Deckel wieder zu. Der lange Zeitraum ist echt wichtig, da das Ergebnis super zarte und leckere Spare Rips sind. Ausprobieren lohnt sich wirklich. Glauben sie mir, in netter Runde vergeht die Wartezeit wie im Flug.
Natürlich kann man noch viele andere Sachen ausprobieren, was wir natürlich auch machen werden.
Ich würde mich auch freuen, wenn andere Grillfan’s mir ihre Erfahrungen mit so einem Gerät verraten.
Viele Grüße aus der Oberlausitz
Fam.Dienst
Das nächste historische Görlitzer Altstadtfest steht. Wie bereits in unserem Beitrag über das Fest 2007 ausführlich beschrieben wird auch dieses Jahr die historische Altstadt von Görlitz Anlaufpunkt für zahlreiche Gäste aus Nah und Fern sein. Gäste von weit her können in unseren schönen Ferienwohnungen für einige Tage Ruhe und Entspannung finden und das Spektakel aufmerksam verfolgen.
Mit freundlichen Grüßen Fam. Dienst
Es ist vollbracht, unser Lehmbackofen kann in Betrieb gehen. Wie in meinem ersten Beitrag zum Thema Backofen bauen schon angedeutet,geht einen Menge Zeit ins Land ehe ein funktionsfähiger Backofen entstanden ist. Zwischenzeitlich hatte ich sogar daran gedacht das Vorhaben ruhen zu lassen, da die Arbeit kein Ende nahm. Aber da kann es nur heißen “Zähne zusammen beißen” und durch. Jetzt können wir endlich unseren Gästen und uns selbst leckere Sachen aus dem Lehmofen anbieten. Das mehrmalige Anheizen ohne Backgut hat er jedenfalls gut überstanden. Einige entstandene Risse müssen zwar nochmal verschmiert werden,aber das ist schnell gemacht.Nun geht das Probieren von verschiedenen Backmischungen und Fleischrezepturen los.
Jedenfalls denke ich das Vorhaben ist gelungen, seht selbst

Das erste Feuer brennt, um die verbliebene Schalung aus zu brennen.

Zum dazu gehörigen Rächerschrank komme ich später.
Viele Grüße aus der Oberlausitz
Fam.Dienst
09.11.2009
Der Räucherschrank funktioniert auch bestens. Die ersten drei Forellen haben den Rauchgang hinter sich gebracht und ich muss sagen, sie schmecken auch lecker. Ich werden nach den nächsten Versuchen weiter berichten.
Mittlerweile haben wir mehrere Backversuche gestartet und ich kann nur bestätigen was in älteren Büchern immer wieder geschrieben steht, jeder Ofen ist anders und es bedarf mehrerer Versuche um die Temperaturen richtig ein schätzen zu können. Trotz Thermometer sieht man an dem Backgut nicht immer die gleichen Ergebnisse.
Weniger ist oft mehr, wichtig ist vor allem, dass der Ofen immer gut durchgewärmt ist.Ein stundenlanges Anheizen ist unumgänglich.
Auch bei Fleisch gilt nicht unbedingt die Zeiteinteilung des gewohnten Küchenherdes.
Hier ist ebenfalls Geduld ganz wichtig. Ein langsames durchziehen bringt geschmacklich einen unheimlichen Vorteil.
Wir probieren weiter.
L.G.
Sie möchten Erholung und Entspannung verschenken? Kein Problem für uns. Wir fertigen Gutscheine für Übernachtungen in unseren Ferienwohnungen nach Ihren Wünschen. So etwas kommt bestimmt gut an, die von ihnen beschenkten werden begeistert sein.
Nehmen sie mit uns Kontakt auf, teilen sie uns den Wunschbetrag mit, welchen sie an ihre Lieben verschenken möchten, wir gestalten einen schönen Gutschein und senden ihnen diesen zu.
Liebe Grüße aus der Oberlausitz
Fam. Dienst